Strafsteuer für Bauland

Die Bundesregierung spielt mit dem Gedanken einer Strafsteuer für Bauland um den aktuellen Problemen mit den Mietpreisen in Großstädten Herr zu werden.

Ist dies sinnvoll?

Natürlich gibt es in Heidelberg durchaus Bauland, welches aus Spekulationsgründen nicht bebaut wird. Ich gehe aber davon aus, dass dies eine sehr geringe Anzahl an Fällen / Fläche ausmacht.

Was ist mit den ganzen Hinterhöfen und Grünflächen in die durchaus noch das eine oder andere Haus gequetscht werden kann. Sollen diese bebaut werden? Muss eine Stadt nicht auch darauf achten für Menschen, Insekten und andere Tiere Rückzugsräume zu bieten?

Was wäre die Alternative?

  • Mehr sozialer Wohnungsbau
  • Kontrollen ob noch Bedarf besteht oder ob eine soziale Wohnung unterbelegt ist (Kinder sind schon lange aus dem Haus)
  • Höhere Förderung des öffentlichen Nahverkehrs
  • Weniger Regulierungen zum Ausbau des Hauses
  • Rücknahme von diversen Bau- und Energievorschriften
  • Fördern von Arbeitsplätzen in der Peripherie

Die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen, aber bei fast allem muss der Staat Geld in die Hand nehmen. Ein Bürokratiemonster, dass sicherlich viele Klagen nach sich ziehen wird scheint da wohl nur auf den ersten Blick die bessere Alternative zu sein.

 

Wie die Lage in anderen Städten wie Berlin ist, vermag ich leider nicht zu beurteilen.

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