Ein Haus ohne Eigenkapital kaufen – möglich oder nicht?

Das eigene Heim zu kaufen und keine Miete mehr zu zahlen ist ein Traum von vielen. Neben der Suche nach der perfekten Immobilie gibt es für viele zukünftige Hausbesitzer aber einige Stolpersteine auf dem Weg zum Traumhaus. Der wohl wichtigste Punkt überhaupt ist die Finanzierung von dem Haus – denn ohne Geld kann kein Haus gekauft werden. Wirklich nicht? Ein Haus kaufen ohne Eigenkapital war viele Jahre lang vollkommen unmöglich. Zumindest 25 Prozent von der Gesamtsumme sollten in Form von Eigenkapital vorhanden sein. Sonst führte kein Weg zum gewünschten Eigenheim. Das ist heute ein wenig anders und ein Haus kaufen ohne Eigenkapital ist durchaus im Rahmen des Möglichen. Bei einem solchen Kauf sind allerdings einige Dinge zu beachten.

Die Zielgruppe für eine Vollfinanzierung

Eine Vollfinanzierung bietet durchaus Vorteile und bietet vor allem jungen Berufseinsteigern die Chance, ihr Traumhaus schon früh zu kaufen. Gerade am Anfang des Berufslebens steigt das Einkommen oft stark an und erreicht nach wenigen Jahren schon eine beachtliche Höhe. Doch es fehlt oft die Zeit, genug Eigenkapital anzusparen. Das dauert schließlich auch eine Weile. Früher wäre in dieser Zeit des Sparens kein Hauskauf möglich gewesen und gute Angebote kämen dann nicht in Betracht. Anders sieht die Situation bei der Möglichkeit von einem Kauf ohne dieses Eigenkapital aus. Denn dann können gute Gelegenheiten direkt ergriffen werden. Vor allem junge und gutverdienende Berufstätige profitieren von diesen Möglichkeiten. Die Kosten für den Hausbau sollten aber auch bei einer Vollfinanzierung nicht unterschätzt werden. Grundsätzlich sind die Kosten oft im Nachhinein höher als von Anfang an geplant. Es ist somit gerade bei einem Hauskauf ohne Eigenkapital wichtig, dass die verschiedenen Angebote der einzelnen Banken sowie ihre Konditionen miteinander verglichen werden.

Die Höhe der Zinsen, die Laufzeit, die monatliche Tilgung sowie die Option auf Sondertilgungen stellen nur einige wichtige Punkte vor einer solchen Baufinanzierung dar. Einfach einen Kredit abzuschließen, weil es einfach ist, stellt definitiv keine empfehlenswerte Option dar. Mit der Suche nach den entsprechenden Informationen ist ein solcher Hauskauf bei fehlendem Eigenkapital aber ganz klar eine Möglichkeit. Langes Warten auf das angesparte Kapital entfällt somit. Denn je nach den genauen Kosten für das Haus kann es auch bei einem besseren Einkommen einige Jahre oder zumindest viele Monate lang dauern, bis 25 Prozent der gesamten Summe erspart wurden.

Wichtige Informationen zum Kauf ohne Erspartes

Natürlich klingt es im ersten Moment wie ein Traum, ganz ohne Erspartes einfach ein Haus zu kaufen. Allerdings gibt es natürlich auch einige Dinge, die vor dem Abschluss einer solchen Hausfinanzierung zu beachten sind. An erster Stelle stehen die höheren Zinsen, die bei einer Vollfinanzierung verlangt werden. Dies bedeutet, dass die Zinsen für die Hausfinanzierung bei einem Darlehen mit vorhandenem Eigenkapital geringer sind. Der Grund dafür liegt auch in der geringeren Sicherheit bei einer solchen Baufinanzierung ohne vorhandenes Kapital. Außerdem ist die Summe ohne Eigenkapital ja auch grundsätzlich höher. Es wird also ein höherer Kredit aufgenommen. Dieser muss natürlich erst einmal abbezahlt werden. Die Laufzeiten liegen bei einem Kauf ohne Eigenkapital daher schon höher und können auch mal 20 Jahre betragen. Wichtig ist bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital, dass ein gutes Einkommen vorhanden ist. Fehlt dieses gute Einkommen, ist es kaum möglich von einem seriösen Kreditinstitut ein Darlehen zu erhalten. Auf nicht seriöse Geldgeber sollte hingegen kein zukünftiger Hausbesitzer zurückgreifen.

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