Rohrbruch in einer Wohnung in Heidelberg?

Viele denken bei dem Wort Rohrbruch an überschwemmte Zimmer oder ganze Wohnungen, doch da ist nur in Einzelfällen so. In der Regel handelt es sich meistens um ein kleines Leck, dass sich erst nach Monaten, mitunter auch erst nach Jahren bemerkbar macht.
Die Anzeichen für einen Rohrbruch sind sehr unterschiedlich und nicht immer gleich von vornherein zu erkennen, denn nur in den wenigsten Fällen steht gleich die gesamte Wohnung unter Wasser. Typische Anzeichen für einen Rohrbruch können sowohl Tropfen von der Decke,dunkle Flecken an der Wand oder der Decke sowie auch Wasserpfützen auf dem Boden als auch Schimmelpilz hinter den Fußleisten sein. In manchen Fällen funktioniert die Wasseruhr dann auch nicht mehr korrekt.

Für Immobilienbesitzer sowie auch für Mieter ist es mit das Schlimmste, was in einer Wohnung passieren kann. Nicht nur das Decken,Wände und Mobiliar enormen Schaden nehmen können, sondern auch die Reparatur verursacht enorme Kosten. Etwa 3000 Mal jährlich treten in Deutschland Wasserschäden auf, so auch in einer Wohnung in Heidelberg. Insgesamt gibt es mehr Wasserschäden als Brände.

Erste Maßnahmen bei einem Rohrbruch in Heidelberg

Wird ein Rohrbruch bemerkt, gilt als Erstes das Wasser am Haupthahn abzustellen. Dieser befindet sich in den meisten Fällen im Keller, wenn die Wohnung über keinen eigenen Wasserhahn verfügt. Danach kann man vorhandenes Wasser mit einem Lappen oder Handtüchern aufwischen, damit es sich nicht noch weiter ausbreitet. Elektronische Geräte sollten ausgezogen werden und Möbel in näherer Umgebung abgedeckt werden um sie vor Schaden zu bewahren.

Dann gilt es die Rohrbruchstelle zu finden. Hierbei kann ein Klempner in Heidelberg helfen. Dies ist nicht immer ganz einfach. Denn nicht immer ist der Rohrbruch dort wo etwas ersichtlich ist. Handwerker nutzen hierfür sogenannte Lektorsysteme, damit nicht ganze Decken, Wände oder Böden aufgestemmt werden müssen. Wenn die Stelle des Rohrbruch selbst lokalisiert werden kann, so sollte das Loch in der Wasserleitung so gut wie möglich abgedichtet werden und anschließend der Vermieter kontaktiert werden, falls es sich um eine Mietwohnung handelt. Dieser wird dann alles weitere in die Wege leiten, denn bei einer Mietwohnung gilt allgemein, dass die Bewohnbarkeit und die Instandhaltung dem Besitzer obliegt. Geschieht der Rohrbruch in einem Mehrfamilienhaus, sollte umgehend die Hausverwaltung über den Schaden informiert werden, damit diese prüfen kann ob eventuell noch andere Wohnungen betroffen sind oder ob gar der Hauptwasserstrang betroffen ist. Anders ist es aber, wenn es sich bei dem Rohrbruch um eine Eigentumswohnung handelt. In diesem Fall it man selbst für den Schaden verantwortlich und sollte sich so schnell wie möglich an einen Sanitär Dienst wenden.

Beseitigung des Wasserschadens

Inzwischen gibt es Deutschlandweit sogenannte Notfall Dienste, die 24 Stunden erreichbar sind und im Falle eines Rohrbruchs schnell vor Ort sein können. Zunächst wird nach der Ursache und der Stelle des Rohrbruchs gesucht. Ist diese ermittelt, wird diese durch die Fachkräfte repariert. In einigen Fällen ist der Schaden dadurch behoben. Handelt es sich um einen größeren Schaden erfolgt eine Trockenlegung der betroffenen Räume, damit die Feuchtigkeit entweicht. Geht auch dies nicht mehr, weil der Schaden eventuell zu groß ist hilft nur noch entrümpeln, denn im Falle von aufgeweichten, durchnässten Dielen oder Laminat hilft auch keine normale Trocknung mehr. Einen Entrümpler kann man recht einfach beauftragen.

Standen Möbel zu lang im Wasser quilt meistens das Holz auf und man muss entrümpeln. Grundsätzlich ist es daher immer ratsam eine Hausratsversicherung zu haben, die in einem solchen Falle die Kosten trägt und man nicht auf dem Schaden sitzen bleibt.

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