Vermieten oder selbst bewohnen?

Diese Frage stellt sich vielen Besitzern einer beim Kauf Eigentumswohnung. Dabei gibt es keine richtige oder falsche Vorgehensweise. Dies liegt daran, dass es diesbezüglich verschiedene Vor- und Nachteile gibt, die von den eigenen Vorlieben abhängen. Man sollte sich jedoch vor Augen halten, dass der Kauf einer Eigentumswohnung meistens durch eine Bank finanziert wird. Deshalb möchte ich hier auf die wesentlichen Vor- und Nachteile eingehen, um eine gute Abwägung zu ermöglichen.

Wohnung selbst bewohnen

Viele Menschen haben den Wunsch nach den eigenen vier Wänden und möchten diese als das persönliche Eigentum wissen. Dabei denken diese Menschen in die Zukunft und schauen, dass die Wohnung auch in Zukunft nicht zu klein wird. Somit wird eine größere Wohnung gekauft, als in dem Moment des Kaufes notwendig. Deshalb ist der Kaufpreis höher. Für Menschen, die den Kauf durch einen Kredit finanzieren, kann sich dies auf lange Sicht auf den ersten Blick trotzdem lohnen, da die Kreditrate dank langer Laufzeit und niedrigen Zinsen meistens geringer ausfällt, als die zu erwartende Miete für das selbe Objekt.

Dem Käufer der Wohnung sollte jedoch bewusst sein, dass er ab dem Zeitpunkt des Kaufes für Reparaturen und Schäden selber haften muss und diese nicht geltend machen kann. Deshalb ist es empfehlenswert auch Rücklagen zu bilden, falls neue Anschaffungen oder Instandsetzungen notwendig werden sollten. Außerdem sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass auch ein so genanntes Hausgeld fällig werden kann. Dieses Hausgeld wird von jedem Eigentümer, welcher in dem Mehrfamilienhaus vertreten ist, anteilig bezahlt. Damit wird zum Beispiel der Hausmeister oder die laufenden Wartungen bezahlt. Somit können bei der Eigennutzung auch weitere Kosten entstehen, als nur die Kreditrate. Dies ist alles was bei einem normalen Mieter als Nebenkosten verrechnet wird.

Vermietung der Wohnung

Bei dem Kauf einer Wohnung, mit der Absicht, diese zu vermieten, entscheiden sich Investoren meistens für kleinere Wohnungen in guten Lagen. Dies ist sinnvoll, da diese Wohnung somit für viele Mieter attraktiv sind. Dadurch kann eine gute Mietrendite erzielt werden. In vielen Großstädten erhält man allerdings nur noch knapp 3% Rendite (Stand 2020). Aber auch kleinere, gefragte Städte bieten selten mehr Rendite. Siehe hierzu unser Artikel zum Wohnung kaufen in Heidelberg. Die aktuelle Rendite zu berechnen ist übrigens nicht schwer. Im Zweifel bieten viele Makler wie CITY Immobilienmakler GmbH inzwischen an die mögliche Rendite zu berechnen.

Beim Kauf einer solchen Wohnung ist jedoch auch einiges zu beachten. Zum einen ist die Vermietbarkeit sehr wichtig. Dafür sind Faktoren wie zum Beispiel Einwohnerzahl, Beliebtheit des Standorts und Größe der Wohnung.

Anschließend sollte man sich eine Hausgeldabrechnung beschaffen, um die Nebenkosten berechnen zu können. Um eine lukrative Wohneinheit zu vermieten, sollte der Kredit mit einer möglichst langen Laufzeit gewählt werden, um den monatlichen Cashflow so profitabel, wie möglich zu gestalten. Dieses überschüssige Geld sollte jedoch nicht verlebt, sondern auf Seite gelegt werden, um bei Mietausfällen einen Puffer zu haben. Ein weiterer Vorteil bei der Vermietung einer Wohnung ist, dass man Reparaturen und Renovierungen von der Steuer absetzen kann, was den Vermögensaufbau beschleunigen kann. Somit kann man selber zur Miete leben, während ein anderer das eigene Vermögen aufbaut.

Weiterführende Links

  • Hier berichtet die Faz über vermieten vs selbst bewohnnen

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